Böhmische Symphonik

Nürnberger Symphoniker

Maximilian Hornung (Violoncello), Leoš Svárovský (Leitung)

TERMIN Di 6.2.2018 – 19.30 Uhr – Tagungszentrum Onoldia
KONZERTEINFÜHRUNG 19.00 Uhr

PreisE (J) KPM / KBA / VVK € 35,- / 30,- / 25,- / 19,- / 15,- Karten

Der Dirigent Leoš Svárovský interpretiert mit den Nürnberger Symponikern Werke von Komponisten aus seiner tschechischen Heimat. Den Anfang macht die hinreißend spritzige Ouvertüre zu Smetanas Oper «Die verkaufte Braut» mit ihrem interessanten Fugato-Beginn in den Streichern, bei dem sogar die Kontrabässe einen eigenen Themen-Einsatz erhalten. Für Antonin Dvoràks berühmtes Cellokonzert h-Moll op. 104 konnte als Solist Maximilian Hornung gewonnen werden, der in allen Konzertsälen Aufsehen erregt. So schrieb die ZEIT über ihn: «Hornung [ist] von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit eines Routiniers mit der Unbekümmertheit des Springinsfelds verbindet.»

Den Abschluss des Abends bildet die 1905 komponierte Vierte Sinfonie von Joseph Bohuslav Foerster, die den Titel «Osternacht» trägt. Am Karfreitag 1904 begann Foerster die Komposition der «Osternacht». Eine reine Meditation sollte es nicht werden, im Gegenteil: Den ersten Satz widmet er den Ostertagen, wie der Erwachsene sie erlebt, im zweiten Satz schildert er die Feiertage mit den Augen eines Kindes. Dann ein Gebet und schließlich das Finale zur Feier des auferstandenen Heilands.

Bedrich Smetana
Ouvertüre zu «Die verkaufte Braut»

Antonin Dvorák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

Joseph Bohuslav Foerster
Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 54 «Ostern»