Gotthold Ephraim Lessing

Nathan der Weise

Schauspiel

Im Jerusalem in der Zeit der Kreuzzüge muss der jüdische Kaufmann Nathan nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise erfahren, dass es in seinem Haus einen Brand gab. Seine Tochter Recha konnte nur durch das Eingreifen eines Tempelritters aus den Flammen befreit werden. Als der Retter Interesse an Recha entwickelt, zeigt Nathan jedoch unerklärliche Vorbehalte gegen den jungen Mann.
Unterdessen hat Sultan Saladin, mit finanziellen Nöten zu kämpfen. Auf Anraten seiner Schwester Sittah lässt er Nathan zu sich kommen. Anstatt direkt Geld von ihm zu fordern, versucht Saladin, ihn durch die Frage nach der einzig wahren Religion zu verfänglichen Aussagen zu bewegen.
NATHAN DER WEISE handelt von der Verwandtschaft aller Menschen miteinander und davon, dass der Absolutismus von Wahrheit in der Religion zu missionarischen Verhalten, Abgrenzung und Intoleranz führen kann. Lessings Plädoyer für Toleranz und Gleichberechtigung zählt heute zu den Klassikern der deutschen Literaturgeschichte.

Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten.“

Gotthold Ephraim Lessing – Nathan der Weise

Inszenierung Susanne Schulz
Bühne und Kostüme Jan Hax Halama

Premiere Sa 23.2.2019 – 19.30 Uhr – Großes Haus

TERMINE

Zusatzangebote

Theatermenschen im Dialog So 17.2.2019 – 11.00 Uhr – Foyer
Publikumsgespräch Do 28.2.2019 – im Anschluss an die Vorstellung – Foyer
Theaterpredigt So 10.3.2019 – 10.30 Uhr- St. Gumbertus