Don Quijote – Sommertheater
von Jewgeni Schwarz nach dem Roman von Miguel de Cervantes
Don Quijote – Sommertheatervon Jewgeni Schwarz nach dem Roman von Miguel de Cervantes
Regie, Bühne: Katja Schumann
Kostüme: Astrid Natho
Übersetzung: Günter Jäniche
Sommertheater
Premiere
27.6.2026
20:30 Uhr
Innenhof der alten Post
Bahnhofstraße 2
Im Anschluss an die Premiere findet eine Premierenfeier im Innenhof der alten Post statt.
Dauer: ca. 130 Min. inklusive einer Pause
Bühnenrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin
Das Theaterstück zum gleichnamigen Roman Don Quijote von Miguel de Cervantes ist Weltliteratur, die auf herzliche, witzige und teils tragische Art und Weise von einem Mann berichtet, der die Realität aus den Augen verliert und sich in die Fiktion flüchtet. Begleitet von seinem treuen Freund und Diener Sancho zieht der titelgebende Protagonist aus, um Heldentaten zu bestreiten und die Welt besser zu machen. Dabei scheitert er häufig nicht nur an sich selbst, sondern auch an einer harten und kalten Realität, die zu verändern sich anfühlt wie der sprichwörtliche Kampf gegen Windmühlen. Don Quijote ist komisch, episch und stellt die Frage: Wer braucht in unserer Zeit noch fahrende Ritter?
Wer also Ritter braucht, wofür es sich zu Kämpfen lohnt und was Realität eigentlich ausmacht, erzählt das Sommer-Theaterstück in einer Besetzung, die so fantastisch ist wie die Abenteuer der Ritter de la Mancha.
Im Sommer-Theaterstück Don Quijote kommen mit dem Stadtensemble und dem Theaterensemble alle Generationen auf der Bühne zusammen, gleichzeitig vereint sich die geballte Spielfreude der Stadt in einem Stück um Gutmütigkeit, Naivität und Realität.
mit:
Sophie Weikert; Klaus Gramüller, Niklas Schüler
sowie Stadtensemble und Junges Theater Ansbach:
Anett Ballenthin, Angelina Fechter, Ursula Franzke, Marie Großmann, Gisela Guttendörfer, Jutta Mack, Bianca Manderla, Inge Müller, Aline Ndigui, Diana Nestle, Maja Nestle, Ute Piffl, Doris Püttner, Jamie Richter, Brigitte Riemann, Paula Rößl, Sarah Seiler; Alexander Schumann, Hilke Zeltner
VVK 29 / erm. 10 Euro (Abendkasse + 1 Euro)
Karten„(…) Junges Theater, Stadtensemble und Ensemble bündeln ihre Kräfte. Regie, Dramaturgie und Kostüm drehen ein dreifaches Seil und ziehen ein Spektakel hoch, das sich genüsslich der Frage entzieht, was diese Vorlage eigentlich ist: Roman, Parodie, Farce, Gesellschaftskritik, Philosophie? Die Antwort: alles zugleich. (…) Über 100 gespendete Jeans wurden zerlegt, verdreht und neu zusammengesetzt. Upcycling als Ästhetikprogramm und Kraftspender. Der Stoff erzählt mit, er weiß von Arbeit, Widerstand, Freiheit und trägt die schlichte Botschaft in sich, was Fantasie vermag. (…) Klaus Gramüller gibt einen Don Quijote von stolzer Aufrichtung und entrücktem Blick – eine Figur, die nie ganz hier ist. Niklas Schüler hält als Sancho dagegen, ist erdig, vital und hat komischen Überschuss. Sophie Weikert zeigt in mehreren Rollen ihre Wandlungsfähigkeit.(…) Den eigentlichen Puls liefern Junges Theater und Stadtensemble. Sie machen aus dem Text-Monolithen ein atmendes Theaterwesen, bringen Energie, Reibung, Masse. Szenen beginnen zu kochen, etwa bei „Fame“ oder in der überdrehten Hofepisode, die vor Spott und Dekadenz schäumt. Und die Musik? Sie treibt den Don-Quijote-Abend vor sich her, gibt Tempo und eine ironische Roadmovie-Note: zwei eigentümliche Gestalten auf Steckenpferden, unterwegs zwischen Epochen und Stilen, von der Renaissance ins Frühbarock und von Katrina and the Waves zu Rondo Veneziano.“ FLZ, 29.6.26
Hier gehts zur kompletten Kritik: Theater Ansbach: „Don Quijote“ mit Jeans und Steckenpferden | FLZ.de