Theater Ansbach – Kultur am Schloss
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Theater

Jan Besser

Dramaturg

wurde 1998 in Mannheim geboren und schloss 2019 seine Berufsausbildung zum Schauspieler an der Zerboni in München ab. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als freischaffender Künstler und spielte unter anderem in Li von Massows Film Anadrome Fische. Von 2021 bis 2025 studierte er an der Goethe Universität in Frankfurt am Main Theater-, Film- und Medienwissenschaften sowie Germanistik.

 

Seit der Spielzeit 2025/26 ist er am Theater Ansbach als Dramaturg im Bereich der Kunstvermittlung, Produktionsdramaturgie und Textbearbeitung tätig.

 

Als Dramaturg begleitete er unter anderem die Produktionen Michael Kohlhaas, Adolf-Der Bonker, sowie Kleiner Mann-was nun?.

Theater

ANhören – Sommerlesungen

Ensemblemitglieder lesen Drama, Lyrik, Prosa
an unterschiedlichen Plätzen der Stadt

Das Ensembletheater Ansbach nimmt Sie mit auf eine Reise – quer durch Europa und quer durch die Stadt Ansbach.

ANhören ist eine Einladung an alle Ansbacher Bürger*innen, Reisende und Interessierte, an verschiedenen Orten der Stadt Lesungen zu hören. Lauschen Sie Texten rund um die Herausforderungen für ein Europa, das in einer Findungsphase steckt und gleichzeitig schon einen langen Weg gekommen ist.
Klassische Texte wie Bertolt Brechts Flüchtlingsgespräche sind bekannt für prägnante und provokante Sätze wie: “Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen”, und eröffnen eine faszinierende zeitliche Perspektive auf das Thema Grenzen in und um Europa.
In der Gegenwart begegnen Schriftsteller*innen wie die polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk derselben Thematik mit neuen Gedanken. So schreibt Tokarczuk: “Die Norm ist ein Hirngespinst. Jeder von uns hockt an der Grenze zwischen der eigenen inneren Welt und der Aussenwelt und vollführt dort einen gefährlichen Balanceakt.”

ANhören ist Ihre Möglichkeit, neue und unbekannte Texte zu entdecken und dem Theaterensemble abseits der bekannten Räume zu begegnen.


Bei allen Veranstaltungen wird es eine Bewirtung geben. Auch barrierefreie Toiletten sind jeweils vorhanden, außer am 5.6., hier ist die Toilette leider nicht barrierefrei.

10.5.26
18 Uhr + 19:30 Uhr
Stadtbus, Abfahrt am Schlossplatz

Treffpunkt + Abendkasse im Foyer

Karten

Flüchtlingsgespräche, von Bertold Brecht

ANhören im Bus! Erleben Sie eine außgergewöhnliche Lesung, nicht an einem festen Ort, sondern unterwegs. Das Theater Ansbach bietet Ihnen die einmalige Möglichkeit, Auszügen aus Bertolt Brechts Flüchtlingsgesprächen während einer Stadt- und Überlandsrundfahrt zu lauschen.

Es lesen für Sie: Robert Arnold, Niklas Schüler
Musikalische Begleitung: Yogo Pausch (Percussion)

Unsere Bar ist für Sie geöffnet.

Wir danken für den Bus von Robert Rattelmeier GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH.

„Ein schöner Auftakt für ein ansprechendes Leseformat.“ FLZ, 12.5.26

21.5.26
20 Uhr
Open Air vor der Mensa der Hochschule Ansbach
Residenzstraße 8, Ansbach

Karten

Übungen im Fremdsein, mit Texten von Olga Tokarczuk

Lauschen Sie verschiedenen Auszügen aus dem Werk der polnischen Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk, die rund um das Thema Reisen teils tiefsinnige, teils humorvolle aber auch schmerzhafte Fragen stellt, wie: „Kann man sich im Flugzeug bequem zurücklehnen, wenn in der Gegenrichtung Menschen unterwegs sind, die sich in Containern drängen?“

Es lesen: Nicole Schneider, Claudia Kucharski

Bewirtung: Studierendenwerk der Hochschule

30.5.26
20 Uhr
Open Air im Innenhof Gymnasium Carolinum
Reuterstraße 9, Ansbach

Karten

Heimsuchung, von Jenny Erpenbeck

Das Haus am Scharmützelsee ist stummer Zeitzeuge deutscher Geschichte. Als Heim für die unterschiedlichsten Bewohner hat es die Zeit der Weimarer Republik, des NS-Regimes, der DDR und der friedlichen Revolution gesehen. Lassen Sie sich im Innenhof des Gymnasiums Carolinum mit auf eine Zeitreise nehmen, die das gesamte 20. Jahrhundert anhand von Themen wie Heimat und Exil vor Ihnen ausbreitet.

Es lesen: Sophie Weikert, Niklas Schüler
Musikalische Begleitung: Julius Uebelhör (Cello)

Bewirtung: Verein Gymnasium

Jenny Erpenbeck, Heimsuchung
© 2010 btb Verlag, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

5.6.26
20 Uhr
Open Air im Innenhof Büttenstraße 18, Ansbach

Karten

Teure Freundin, aus Briefen von Tschaikowski und Nadeshda von Meck

Über 14 Jahre lang schrieben der Komponist Peter Tschaikowski und seine Stifterin Nadeshda von Meck einander Briefe, ohne sich ein einziges mal persönlich zu begegnen. Ihr Briefwechsel gibt Einblicke in Tschaikowskis künstlerisches Schaffen und die innige, platonische Beziehung der beiden.

Es lesen: Nicole Schneider, Robert Arnold.
Musikalische Begleitung: Ulrike Koch (Klavier)

Bewirtung: Frau Seiler

Bitte beachten Sie, daß die Toilette leider nicht barrierefrei ist.

13.6.26
20 Uhr
Open Air Speckdrumm
Rangiergleis hinter der Halle
Naglerstraße 9, Ansbach

Karten

Emigranten, von Sławomir Mrożek

Mrożeks Schauspiel in einem Akt erzählt von zwei Emigranten desselben Landes, die sich einen Kellerraum als Unterkunft teilen. Doch der Intellektuelle und der Gastarbeiter geraten regelmäßig heftig aneinander. Es erwartet Sie eine unheimlich dichte, szenische Lesung mit bitterbösem Humor unter freiem Himmel, die von Einsamkeit in der Fremde und dem Wunsch nach Verständnis erzählt.

Es lesen: Levent Özdil, Robert Arnold

Bewirtung: Speckdrumm

Lesungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich

20.6.26
20 Uhr
Open Air im Garten/Innenhof des Rettipalais
Bischof-Meiser-Straße 9, Ansbach

Karten

Zurück nach Uskow, von Janosch

Der legendäre Kinderbuchautor Janosch, der dieses Jahr seinen 95. Geburtstag feierte, schickt in seinem ersten Theaterstück Zurück nach Uskow seinen Protagonisten Steiner auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Dort will Steiner im Guten mit seiner schwierigen Kindheit abschließen. Das Theater Ansbach nimmt Sie im Garten des Retti Palais mit auf diese Reise.

Es liest: Robert Arnold
Figurenspiel: Sabine Effmert
Musikalische Begleitung: Johanna Dörr (Flöte)

Bewirtung: Verein Retti

Theater

Premierenfeier

organisiert vom Förderverein des Theaters Ansbach

Die Premierenfeier findet im Anschluss an die Vorstellung im Foyer statt.
Der Eintritt ist frei.

Der Förderverein des Theaters Ansbach lädt im Anschluss an die Premiere zur Premierenfeier ins Foyer ein. In lockerer Atmosphäre sind alle Besucher:innen der Aufführung herzlich eingeladen, gemeinsam mit dem Ensemble, dem künstlerischen Team und den Mitarbeiter:innen des Theaters auf die Premiere anzustoßen und den Abend ausklingen zu lassen.

Der Förderverein sorgt mit Häppchen gegen Spende für das leibliche Wohl.
Getränke können – wie gewohnt – an der Bar bestellt werden.

Hier geht´s direkt zum Förderverein:  Förderverein Theater Ansbach

Theater

Macbeth

Gastspiel der Hochschule Ansbach

11.6.26 + 12.6.26
19.30 Uhr
Theater hinterm Eisernen

Dauer: ca. 180 Min., Pause

Studierende der Hochschule Ansbach zeigen Shakespeares Macbeth am Theater Ansbach.

Wir sind die Theatergruppe LichtAN – ein bunter, lebendiger Haufen junger Talente. Wir haben uns im Oktober 2024 als Improvisationsgruppe an der Hochschule Ansbach zusammengefunden. Seitdem haben wir uns stetig weiterentwickelt: Im Juni 2025 haben wir ein selbst geschriebenes Stück am Kulturabend der Hochschule aufgeführt und im Januar diesen Jahres haben wir eine Szene aus Shakespeares Klassiker Macbeth gezeigt.

Im Juni 2026 bringen wir unser bisher größtes Projekt auf die Bühne: Wir führen Shakespeares Macbeth in unserer eigenen Interpretation am Theater Ansbach auf. Dabei nehmen wir das Publikum auf eine düstere Reise durch Macht, Gier und Schicksal mit. Macbeth erzählt die Geschichte eines tapferen Feldherrn, der durch eine unheilvolle Prophezeiung auf einen gefährlichen Weg gerät. Drei Hexen sagen ihm voraus, dass er König von Schottland werden wird – ein Gedanke, der sich tief in seinem Inneren festsetzt. Angetrieben von Ehrgeiz und beeinflusst von seiner Frau, schreckt Macbeth schließlich nicht vor Mord zurück, um die Macht an sich zu reißen. Doch mit der Krone kommt nicht der ersehnte Frieden, sondern Angst, Schuld und Misstrauen. Es stellt sich die Frage: Ist Macht den geforderten Preis wert?

Die Leitung
Nina Tuchscherer ist die Leiterin und Regisseurin von LichtAN. Die 23-Jährige spielt seit 2012 begeistert Theater. Seit 2019 ist sie in der Regiearbeit tätig – beispielsweise bei „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffer, „Sonntagskinder“ von Gerlind Reinshagen und im Jugendclub des Staatstheaters Augsburg.
Cheyenne Buchmann übernimmt die Co-Regie und Produktionsleitung. Die 20-Jährige spielt seit 2015 Theater und wirkt regelmäßig bei der
Organisation von Veranstaltungen mit – von Kulturabenden bis zu Alumni Vernetzungsevents.

VVK 15 (erm. 10) Euro (Abendkasse + 1 Euro)

Karten
Konzert

Kneipenjagd – La Boum

Stilrichtung: accustik, gypsy, ska, alternativ

18. April 2026
22 Uhr
Foyer

Informationen und Karten erhalten Sie direkt beim Veranstalter unter diesem Link:

Kneipenjagd Ansbach – KammerEvents und Gastronomie

Theater

ANhören – Sommerlesungen

an verschiedenen Orten Ansbachs

Ensemblemitglieder lesen Drama, Lyrik, Prosa
an unterschiedlichen Plätzen der Stadt

10.5.26 um 18 Uhr
21./30.5.26 um 20 Uhr
5./13./20.6.26 um 20 Uhr
Orte werden noch bekanntgegeben

Das Ensembletheater Ansbach nimmt Sie mit auf eine Reise – quer durch Europa und quer durch die Stadt Ansbach.

ANhören ist eine Einladung an alle Ansbacher Bürger*innen, Reisende und Interessierte, an verschiedenen Orten der Stadt Lesungen zu hören. Lauschen Sie Texten rund um die Herausforderungen für ein Europa, das in einer Findungsphase steckt und gleichzeitig schon einen langen Weg gekommen ist.
Klassische Texte wie Bertolt Brechts Flüchtlingsgespräche sind bekannt für prägnante und provokante Sätze wie: “Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen”, und eröffnen eine faszinierende zeitliche Perspektive auf das Thema Grenzen in und um Europa.
In der Gegenwart begegnen Schriftsteller*innen wie die polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk derselben Thematik mit neuen Gedanken. So schreibt Tokarczuk: “Die Norm ist ein Hirngespinst. Jeder von uns hockt an der Grenze zwischen der eigenen inneren Welt und der Aussenwelt und vollführt dort einen gefährlichen Balanceakt.”

ANhören ist Ihre Möglichkeit, neue und unbekannte Texte zu entdecken und dem Theaterensemble abseits der bekannten Räume zu begegnen.

Theater

Don Quijote – Sommertheater

von Jewgeni Schwarz nach dem Roman von Miguel de Cervantes

Regie, Bühne: Katja Schumann
Kostüme: Astrid Natho
Übersetzung: Günter Jäniche

 

Sommertheater
Premiere
27.6.2026
20:30 Uhr
Innenhof der alten Post
Bahnhofstraße 2

 

Im Anschluss an die Premiere findet eine Premierenfeier im Innenhof der alten Post statt.

 

Dauer:

mit:
Ensemble
Stadtensemble
Junges Theater Ansbach

Bühnenrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin

Das Theaterstück zum gleichnamigen Roman Don Quijote von Miguel de Cervantes ist Weltliteratur, die auf herzliche, witzige und teils tragische Art und Weise von einem Mann berichtet, der die Realität aus den Augen verliert und sich in die Fiktion flüchtet. Begleitet von seinem treuen Freund und Diener Sancho zieht der titelgebende Protagonist aus, um Heldentaten zu bestreiten und die Welt besser zu machen. Dabei scheitert er häufig nicht nur an sich selbst, sondern auch an einer harten und kalten Realität, die zu verändern sich anfühlt wie der sprichwörtliche Kampf gegen Windmühlen. Don Quijote ist komisch, episch und stellt die Frage: Wer braucht in unserer Zeit noch fahrende Ritter?

Wer also Ritter braucht, wofür es sich zu Kämpfen lohnt und was Realität eigentlich ausmacht, erzählt das Sommer-Theaterstück in einer Besetzung, die so fantastisch ist wie die Abenteuer der Ritter de la Mancha.
Im Sommer-Theaterstück Don Quijote kommen mit dem Stadtensemble und dem Theaterensemble alle Generationen auf der Bühne zusammen, gleichzeitig vereint sich die geballte Spielfreude der Stadt in einem Stück um Gutmütigkeit, Naivität und Realität.

VVK 29 / erm. 10 Euro (Abendkasse + 1 Euro)

Karten
Theater

Die Wanze

von Karin Eppler nach dem Roman von Paul Shipton

Regie, Bühne und Kostüm: Caroline Ghanipour

Premiere
25.4.2026,
20 Uhr,
Kleines Haus

Dauer: 65 Minuten, keine Pause

im Anschluss an die Premiere findet im Foyer eine Premierenfeier statt, organisiert vom Förderverein des Theaters.

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH

„Ich stecke wieder genau da, wo ich mich bestens auskenne – in großen, großen Schwierigkeiten.“ Für den lässigen Privatermittler Muldoon ist kein Fall zu komplex, kein Mysterium zu verwirrend. Der raubeinige Ermittler, der vielleicht an einen Detektiv aus einem Film Noir erinnert, muss sich jedoch nicht in einem Großstadtdschungel durchschlagen, stattdessen ermittelt Muldoon in einem kleinen Vorgarten. Bei dem von allen “Wanze” genannten Ermittler handelt es sich schließlich um einen Käfer, der sich mit Autoritätsfiguren anlegt, die weit über ihm in der Nahrungskette stehen.

Auf der Suche nach einer verschwundenen Ameise gerät Muldoon in ein Netz aus Intrigen, das ihn vor ungeahnte moralische Dilemma stellt. Und so wird der Insektenkrimi zum Metaphern-Abend, der Themen wie Umweltverbrechen und Kollektivismus aufgreift. Selbst der mit allen Wassern gewaschene Muldoon muss mit Bedacht auftreten, wenn er diesen Fall lösen möchte und am Ende mit dem Leben davonkommen will. Dieser packende Kriminalfall entführt nicht nur die arme Ameise Clarissa, sondern auch das Publikum in eine Welt voller Insekten und Intrigen.

mit:
Niklas Schüler, Frank Siebenschuh

VVK 20 Euro (Abendkasse + 1 Euro)

Karten

„Im Stil erinnernd an die schwarze Reihe mit Helden wie Privatermittler Philip Marlowe ist das skurrile Geschehen um Muldoon gestaffelt, der sich „die Wanze” nennt, aber eigentlich ein Käfer ist. Frank Siebenschuh spielt den umtriebigen Privatschnüffler mit Hingabe, aber auch verhaltener Ironie und Zweideutigkeit. (…) Was sich da Bühne als wildes Insektengekrabbel entfaltet, ist natürlich nicht ganz wörtlich zu nehmen: ein wenig Fabel, ein wenig Gregor Samsa, ein wenig orwellscher Aufstand der Tiere – dies alles wird hier zu einer Parabel über sehr menschliche Verhaltensweisen. (…) Neben Frank Siebenschuh verkörpert Niklas Schüler das surrende Begleitpersonal des Stücks. Wandlungsfähig, originell, temperamentvoll ist er nicht nur in verschiedenen Ameisenrollen aktiv, sondern auch als Wespe, Regenwurm oder TV-Kommentator tätig. Es wimmelt also gewaltig. (…) Die Inszenierung von Caroline Ghanipour, die auch das Küchen-Bühnenbild und die Kostüme entworfen hat, ist dicht, voller Anspielungen – darunter auch James Bond – und reichlich absurd. In dieser Version erweist sie sich tatsächlich als tragfähiges Abendstück, in das sich trotz allem vordergründigen Schabernacks viel hineinlesen lässt.“ FLZ, 27.4.2026

 

Hier geht´s zur kompletten Kritik: Krimi-Parabel mit Tempo und Witz: „Die Wanze” am Theater Ansbach | FLZ.de

Theater

Tanz mit den Sternen

von Joanne Ryan
deutsch von Anatol Preissler

Regie: Laura Remmler
Bühne, Kostüm: Christina Wachendorff
Musik: Denis Fischer

Premiere
18.4.2026,
19:30 Uhr
Theater hinterm Eisernen

Dauer: 90 Minuten, keine Pause

Im Anschluss an die Premiere findet im Foyer eine Premierenfeier statt.

Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag München

Mit Liebe zum Detail und viel Humor zeichnet Tanz mit den Sternen das schmerzlich präzise und bittersüße Bild einer Mutter-Tochter-Beziehung, die einerseits durch alltägliche Konflikte und andererseits durch die psychische Erkrankung der Mutter vor immer neue Herausforderungen gestellt wird.

Besonders einprägsam und persönlich erzählt Autorin Joanne Ryan von ihren Erfahrungen und dem Umgang mit der bipolaren Störung ihrer Mutter. Die namenlose Protagonistin des Theaterstückes, eine erwachsene Frau, macht mit der Autorin vergleichbare Erfahrungen, als sie vorübergehend mit ihrer Mutter zusammenzieht. In dieser Zeit müssen die beiden Wege finden, trotz der unregelmäßig auftretenden Stimmungsschwankungen der Mutter, gemeinsam den Alltag zu bewältigen. Diese Stimmungsschwankungen reichen von Phasen der Depression bis hin zu Momenten der Ekstase und machen die gemeinsame Zeit der beiden Protagonistinnen zur emotionalen Achterbahnfahrt.

Das Familiendrama Tanz mit den Sternen erzählt eine Geschichte aus dem Leben, den Höhen der Heiterkeit und den Tiefen der Frustration, auf so authentische Weise, dass sich jeder darin wiederfinden kann.

mit: Nicole Schneider, Sophie Weikert

VVK 29/23/15 Euro (Abendkasse + 1 Euro)

Karten

„(…)Eine Liebesgeschichte, hat die irische Dramatikerin einmal gesagt, sei ihr Stück. Das sieht man in Laura Remmlers Inszenierung. Man sieht in ihr noch mehr: dass es eine anstrengende Liebe ist, eine, in der es keine Sicherheit gibt. Die Normalität ist die Ausnahme. Die Ausnahme das Normale. (…) Die Ordnung ist labil. Christina Wachendorff macht das sichtbar. Sie hat Ryans Text pointiert für die Ansbacher Produktion in Bühnenbild und Kostüm übersetzt. (…) Laura Remmler inszeniert Ryans Stück im Theater hinterm Eisernen als eine intensive Studie über familiäre Bindungen unter Druck. Falschen Trost spendet sie nicht. Sie zeigt, was ist. Lebensfrohe Momente, Höhenflüge, Abstürze, Situationen, in denen schwarze Streifen alles Helle ausradieren. Dann wieder gute Gespräche, ein wenig Hoffnung. (…) Insofern geht diese Produktion über eine psychologische Fallstudie und ein Beziehungsstück hinaus. Sie erfasst ein allgemeines Zeitgefühl.“ FLZ, 20.4.2026

 

Hier geht´s zur kompletten Kritik: Theater Ansbach: Eine Liebe ohne Sicherheit zwischen Mutter und Tochter | FLZ.de

Theater

Caroline Ghanipour

Regisseurin

1979 in Teheran/Iran geboren. Studium der Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Parallel assistierte und inszenierte sie am Theater Augsburg. Bereits vor Abschluss ihres Abiturs war sie als Gast-Regieassistentin und Inspizientin am Landestheater Schwaben (Memmingen) tätig. Danach folgten einige Jahre als Regieassistentin und später auch Regisseurin am jetzigen Staatstheater Augsburg.
Von 2008 bis 2011 war sie als Regisseurin und künstlerische Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendsparte am Theater Regensburg engagiert, wo sie u.a. eigene Bearbeitungen von „Urfaust“ und „Die Leiden des jungen Werther“ auf die Bühne brachte.
Seit 2011 ist Caroline Ghanipour als freischaffende Regisseurin im deutschsprachigen Raum tätig, u.a. in Weiden, Münster, Augsburg, Salzburg, Linz und Graz.

 

Am Theater Ansbach führt sie Regie bei „Die Wanze“.