
Schauspielleiter
Bartholomäus Pakulski ist ein erfahrener Theatermacher mit Schwerpunkt Dramaturgie und Regiearbeit.
Nach einem Studium der Musikwissenschaft und Romanistik sammelte er früh praktische Erfahrungen an verschiedenen Theaterhäusern, u. a. am Staatstheater Kassel. Seine berufliche Laufbahn führte ihn über Stationen als Regieassistent in Nordhausen und am Rheinischen Landestheater Neuss an das Deutsche Nationaltheater Weimar, wo er über acht Spielzeiten tätig war. Seit 2022 ist er als Dramaturg für Musiktheater, Konzert und Ballett tätig, zunächst am Theater Plauen-Zwickau und aktuell am Theater Erfurt. Dort verantwortet er auch Bereiche der Außenwirkung und Programmgestaltung.
Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt er die Leitung der Schauspielsparte am Theater Ansbach. Seine künstlerische Ausrichtung ist geprägt von einem partizipativen Ansatz, der auf enge Zusammenarbeit mit Ensemble, Publikum und Stadtgesellschaft setzt. Ziel ist ein gesellschaftlich relevantes Programm mit klarer Profilbildung und hoher regionaler Verankerung.

Schauspielerin
Pia von der Assen studierte zunächst Musikpädagogik und Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Klassischer Gesang an der Universität Vechta, bevor sie ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin an der Norddeutschen Musical Akademie in Hamburg absolvierte. Weitere wichtige Impulse erhielt sie in Meisterkursen und Workshops, u. a. bei Annemieke van Dam, Maya Hakvoort, Sandro di Lucia, Anthony Kent und an der Mountview Academy of Theatre Arts in London.
Konzertant trat sie u. a. als Solistin in Mozarts Te Deum sowie in mehreren Musical-Galaprogrammen in Erscheinung. Auf der Musiktheaterbühne war sie in Produktionen wie Das große Heft (Sprechwerk Hamburg), Himmlische Zeiten (Theaterschiff Lübeck) sowie Aufklärungsmaschine (Thalia Theater in der Gaußstraße) zu erleben. Zuletzt stand sie in der Staatsoper Hamburg in Monster’s Paradise und Maria Stuarda in der Regie von Tobias Kratzer und Karin Beier auf der Bühne.
Am Theater Ansbach ist sie in „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ zu sehen.
Theresa Rohrberg
Bühnenbild und Kostüm
Theresa Rohrberg, geboren in Wolfsburg, schloss 2024 ihr Produktdesign-Studium in Potsdam ab, wobei ihr gestalterischer Schwerpunkt stets auf dem Raum lag. Nach Arbeitserfahrungen als freischaffende Designerin in der Ausstellungsgestaltung, in der Konstruktion und Eventausstattung sowie als Szenografie-Assistenz beim Film, führte ihr Weg sie schließlich zum Theater.
Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie als Bühnenbildassistentin am Theater Erfurt tätig. Hier ist sie regelmäßig für die Ausstattung verschiedener (halb-)szenischer Konzertformate verantwortlich. Im Frühjahr 2026 entwarf Theresa Rohrberg außerdem das Bühnenbild für Der Fall Frieda Baum am Theater Erfurt. Zudem ist ihr Bühnen- und Kostümbild Ende des Jahres in der Kammeroper Lucidity in Erfurt zu sehen.
Am Theater Ansbach wird sie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ ausstatten.

Schauspielerin
Leontine Dick wuchs im Westerwald auf und fand früh ihren Weg in die Welt des Zirkus. An der Circartivschool absolvierte sie ihre Ausbildung als Zirkustrainerin mit den Schwerpunkten Partnerakrobatik und Vertikaltuch.
Von 2023-2026 absolvierte Sie Ihre Ausbildung an der Schauspiel Schule Zerboni in München. Während ihrer Ausbildung spielte sie die Rollen Julia, Puck und Pucelle am Salzburger Landestheater, in der Szenencollage Shakespeare im Park.
In ihrer künstlerischen Arbeit sind für Leontine Lebendigkeit, Authentizität und die unmittelbare Verbindung zum Publikum von zentraler Bedeutung.
Ab der Spielzeit 2026/27 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Ansbach.

Schauspielerin
Beatrice Boca wurde in Temeswar, Rumänien geboren und wuchs als Tochter einer banater-schwäbischen Aussiedlerfamilie in Regensburg auf.
Von 2000-2004 absolvierte sie ein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum Salzburg (Diplom-Abschluss). Im Anschluss war sie an den Vereinigten Bühnen Graz tätig. Von 2007- 2014 folgte das zweite Festengagement an der Württembergischen Landesbühne Esslingen. 2014 wechselte sie für 3 Jahre an das Stadttheater Gießen. 2017-2019 war sie freischaffend tätig, u.a. am Volkstheater Rostock und am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, dem ein Festengagement bis 2023 folgte. Wichtige Regisseure sind und waren: Urs Troller, Sabine Andreas, Jay Scheib, Alejandro Quintana, Manuel Soubeyrand, Kai Festersen, Titus Georgi, Thomas Goritzki, Martin Pfaff und Wolfram Apprich.
2023 war sie wieder freischaffend tätig, u.a. beim Musiktheater im Revier und der Burghofbühne Dinslaken, in Film, Fernsehen und Streaming und als Sprecherin u.a. für arte.
Ab der Spielzeit 2026/27 ist sie fest am Theater Ansbach engagiert. Sie ist u.a. in „Die Ausstellung“ und „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ zu sehen.

Regie
Chiara Hunski ist Theaterregisseurin und arbeitet viel im Bereich des jungen Theaters. Ihre ersten Theatererfahrungen sammelte sie am Stadttheater Freiburg und am Teatro María Castaña in Córdoba, Argentinien.
Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Regie in Wien. Von 2019 bis 2022 war sie als Regieassistentin am Stadttheater Ingolstadt engagiert und entwickelte dort eigene Formate, darunter den Audiowalk „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“, „Der kleine Erdvogel“ und „Schwarze Schwäne“. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre am Stadttheater Konstanz, wo sie unter anderem die Reihe „Von Fall zu Fall“ mit szenischen Lesungen im Landgericht Konstanz fortsetzte. Zu ihren Regiearbeiten zählen unter anderem „Das Ereignis“ von Annie Ernaux, „Das ist Esther“ von Christiane Richers und „Laufendes Verfahren“ von Katrin Röggla.
Heute arbeitet Chiara Hunski als freie Regisseurin. Sie sieht Theater als essenzielles Mittel, um demokratische Strukturen zu fördern und vor allem junge Generationen zum selbstständigen Denken und Hinterfragen anzuregen.
In Ansbach führt sie Regie beim Klassenzimmerstück „Krieg. Stell Dir vor, er wäre hier.“ sowie beim Weihnachtsfamilienstück „Fuchs und Bär“.

Bühne und Kostüm
Milena Keller ist Bühnen- und Kostümbildnerin und gelernte Möbeltischlerin.
Sie war feste Ausstattungsassistentin am Grillo Theater Essen und am Stadttheater Ingolstadt und prägte bereits währenddessen vielseitige Theaterformate und Projekte mit ihrer Handschrift. Seit 2023 ist sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regisseur:innen tätig und beschäftigt sich in ihren Arbeiten am liebsten mit queer-feministischen Themen und politisch gesellschaftlichen Strukturen in Beziehung zu Raum, Material und Figur. Weitere Engagements führten sie ans Theater Pforzheim, ans Theater Krefeld Mönchengladbach, das Düsseldorfer Schauspielhaus, ans kleine Theater in Salzburg, ans Rheinische Landestheater Neuss, ans Landestheater Detmold sowie ans Stadttheater Ingolstadt.
Abseits vom Theater zeichnete sie sich 2025 in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin Mara Zechendorff fürs „MINE & Orchester“ Tour Bühnenbild verantwortlich.
Am Theater Ansbach wird sie das Weihnachtsfamilienstück „Fuchs und Bär“ ausstatten.
24.10.2026
20 bis 23 Uhr
Foyer
MICHAEL SCHLEINKOFER TRIO
Michael Schleinkofer (pno),
Alex Bayer (bs),
Matthias Rosenbauer (dr)
weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier:
26.9.2026
19 bis 23 Uhr
Foyer
ab 19 Uhr: Fotostation auf unserem großen Stuhl im Foyer, Kostümverkauf und durchgehend Barbetrieb.
19 bis 19:40 Uhr: Kennenlernen des neuen Ensembles an der Bar.
20 bis 21 Uhr: Spielplanpräsentations-Gala im Foyer
Auch wir verkaufen die grünen Bänder.
weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier:
Fotoausstellung der prämierten Bilder vom bundesweiten Wettbewerb „Desideria Preis für Fotografie“
19.- 27.09.2026
auf dem Vorplatz des Theaters
Eintritt frei
Informationen zum Begleitprogramm finden Sie hier:
https://www.ansbach.de/media/custom/2595_7805_1_g.PNG?1786602139