Theater Ansbach – Kultur am Schloss
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Theater

Tanz mit den Sternen

von Joanne Ryan
deutsch von Anatol Preissler

Regie: Laura Remmler
Bühne, Kostüm: Christina Wachendorff
Musik: Denis Fischer

Premiere
18.4.2026,
19:30 Uhr
Theater hinterm Eisernen

Dauer: 90 Minuten, keine Pause

Im Anschluss an die Premiere findet im Foyer eine Premierenfeier statt.

Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag München

Mit Liebe zum Detail und viel Humor zeichnet Tanz mit den Sternen das schmerzlich präzise und bittersüße Bild einer Mutter-Tochter-Beziehung, die einerseits durch alltägliche Konflikte und andererseits durch die psychische Erkrankung der Mutter vor immer neue Herausforderungen gestellt wird.

Besonders einprägsam und persönlich erzählt Autorin Joanne Ryan von ihren Erfahrungen und dem Umgang mit der bipolaren Störung ihrer Mutter. Die namenlose Protagonistin des Theaterstückes, eine erwachsene Frau, macht mit der Autorin vergleichbare Erfahrungen, als sie vorübergehend mit ihrer Mutter zusammenzieht. In dieser Zeit müssen die beiden Wege finden, trotz der unregelmäßig auftretenden Stimmungsschwankungen der Mutter, gemeinsam den Alltag zu bewältigen. Diese Stimmungsschwankungen reichen von Phasen der Depression bis hin zu Momenten der Ekstase und machen die gemeinsame Zeit der beiden Protagonistinnen zur emotionalen Achterbahnfahrt.

Das Familiendrama Tanz mit den Sternen erzählt eine Geschichte aus dem Leben, den Höhen der Heiterkeit und den Tiefen der Frustration, auf so authentische Weise, dass sich jeder darin wiederfinden kann.

mit: Nicole Schneider, Sophie Weikert

VVK 29/23/15 Euro (Abendkasse + 1 Euro)

Karten

„(…)Eine Liebesgeschichte, hat die irische Dramatikerin einmal gesagt, sei ihr Stück. Das sieht man in Laura Remmlers Inszenierung. Man sieht in ihr noch mehr: dass es eine anstrengende Liebe ist, eine, in der es keine Sicherheit gibt. Die Normalität ist die Ausnahme. Die Ausnahme das Normale. (…) Die Ordnung ist labil. Christina Wachendorff macht das sichtbar. Sie hat Ryans Text pointiert für die Ansbacher Produktion in Bühnenbild und Kostüm übersetzt. (…) Laura Remmler inszeniert Ryans Stück im Theater hinterm Eisernen als eine intensive Studie über familiäre Bindungen unter Druck. Falschen Trost spendet sie nicht. Sie zeigt, was ist. Lebensfrohe Momente, Höhenflüge, Abstürze, Situationen, in denen schwarze Streifen alles Helle ausradieren. Dann wieder gute Gespräche, ein wenig Hoffnung. (…) Insofern geht diese Produktion über eine psychologische Fallstudie und ein Beziehungsstück hinaus. Sie erfasst ein allgemeines Zeitgefühl.“ FLZ, 20.4.2026

 

Hier geht´s zur kompletten Kritik: Theater Ansbach: Eine Liebe ohne Sicherheit zwischen Mutter und Tochter | FLZ.de